Berufsbildende Schule Idar-Oberstein gewinnt beim Europapreis 2021

Auch in diesem Jahr hatte die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz den Europapreis ausgelobt, mit dem jedes Jahr aufs Neue der europäische Gedanke lebendig und das europäische Engagement der rheinland-pfälzischen Schulen gewürdigt wird. Aus den vielen gelungenen Einsendungen konnte auch der Beitrag der BBS Idar-Oberstein, Harald-Fissler-Schule, die Jury überzeugen und wurde mit einer lobenden Anerkennung bedacht. Der Europapreis 2021 zum Thema „Zeitreise in die Zukunft Europas“ veranlasste die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Ethik der Jahrgangsstufe 13 gemeinsam mit Studienrätin Katharina Feifel zu einer kreativen Auseinandersetzung mit individuellen und gesellschaftlichen Visionen für das Europa der Zukunft. Der so entstandene Wettbewerbsbeitrag beleuchtet in Form eines Videos kurzweilig und reflektiert aktuelle Missstände und Lösungsmöglichkeiten im Hinblick auf ein gerechtes Europa. Besonderes Lob sprach Staatssekretärin Heike Raab dem Videobeitrag bei der Preisverleihung, die im November im feierlichen Rahmen in der Staatskanzlei in Mainz stattfand, für seine differenzierte Betrachtung der gegenwärtigen europäischen Herausforderungen und die komplexe Auseinandersetzung mit dem Thema Gerechtigkeit aus. Die Ehrung der von den Schülerinnen und Schülern entwickelten Ideen und Hoffnungen für das Europa der Zukunft bestätigt dabei eindrücklich das Europaengagement der seit 2015 als Europaschule zertifizierten BBS. (Text: Michael Pelke)

Personen auf den Bildern der Preisverleihung:

Cedric Becker, Vanessa Hein, Evelyn Homan, Dennis Röder, Georg Schukov, Katharina Feifel, Michael Pelke, Gerd Zimmermann, Staatssekretärin Heike Raab

Fotos @Staatskanzlei: Kristina Schäfer

 

Das wunderschöne Video ist über den folgenden Link abrufbar: 

https://www.youtube.com/watch?v=96NkoL4sL5c 

Link zur Website des Europapreises 2021 auf der Internetpräsenz des Landes Rheinland-Pfalz:

https://europa.rlp.de/de/europa-leben/europapreis/

Und den Artikel der Rhein-Zeitung vom 05. Januar 2022 finden Sie hier:

22_01_05_Preis_Europaschule

An dieser Stelle: Viel Spaß beim Lesen und Herzlichen Glückwunsch an die kreativen Schüler*innen und die Studienrätin Feifel der BBS Idar-Oberstein!

Drahtbericht zu 1.700 Jahren jüdischen Lebens in Rheinland-Pfalz

Gerade erreichte uns die Bitte aus der Staatskanzlei ihren Podcast auf unserer Website der Europaschulen ein wenig zu bewerben. Podcasts sind unglaublich beliebt, das Thema spannend und wichtig, da ist es uns selbstverständlich eine Freude genau das zu tun:

Drahtbericht zu 1.700 Jahren jüdischen Lebens in Rheinland-Pfalz

Die 13. Folge des Podcasts ´Drahtbericht´ ist jetzt online. Sie beschäftigt sich mit dem Jubiläum ‚1.700 Jahre jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz‘.

Unsere Gäste sind Dr. Felix Klein (Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus), Dieter Burgard (Beauftragter der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen des Landes Rheinland-Pfalz) und Emilia Taran (21 Jahre, geboren in Israel, Studentin der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Migration und Integration in Mainz). Der Alltag von Menschen jüdischen Glaubens an Rhein und Mosel steht dabei ebenso im Mittelpunkt der Diskussion wie die große historische Tradition, aber auch der Kampf gegen aufflammenden Antisemitismus. Die beiden Beauftragten berichten in der neuen Podcast-Folge über Theorie und Praxis ihrer Arbeit in Bund und Land, Emilia Taran schildert ihre praktischen Erfahrungen aus dem Alltag als Mitglied einer jüdischen Gemeinde und über ihr Engagement beim Begegnungsprojekt des Zentralrats der Juden „Meet a Jew“.

Zuvor berichtet Innenminister Roger Lewentz, zuständig für die UNESCO-Welterbestätten im Land, über die kulturelle Bedeutung der SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz, die im Sommer in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden waren. Rund 400 jüdische Friedhöfe, dutzende (ehemalige) Synagogen und Betsäle legen bis in die Gegenwart Zeugnis von der großen Geschichte der jüdischen Religion und Kultur in Rheinland-Pfalz ab.

Das Jubiläum wird im Land durch zahlreiche Veranstaltungen festlich begangen. Gemeinsam blicken die Gesprächspartner daher auch auf das Jubiläumsjahr zurück.

Der Podcast ist hier verfügbar sowie bei Apple PodcastSoundCloudSpotify auf allen weiteren gängigen Podcast-Plattformen.

 

Bildlegende (von links nach rechts, von oben nach unten): Roger Lewentz, Emilia Taran, Dr. Felix Klein, Dieter Burgard.

 

Europahaus besucht Europapreis in Mainz

Das Europahaus Marienberg gibt nicht nur Seminare zur politischen Bildung, nein, zu besonderen Gelegenheiten werden auch wir eingeladen:

Zum Beispiel zur Jurysitzung und später zur feierlichen Preisverleihung des Europapreises Rheinlandpfalz. Dieser Europapreis wird seit vielen Jahren von der Staatskanzlei Rheinlandpfalz ausgeschrieben und kürt die besten Einsendungen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.

Die Jurysitzung fand bereits im Oktober statt. Zuvor waren die Jugendlichen aufgerufen eine „Zeitreise in die Zukunft Europas“ zu unternehmen und sich künstlerisch auszudrücken, wie Europa an ihrem 100 Geburtstag – 100 Jahre nach Gründung der Montanunion – wohl aussähe.

Die Preisverleihung am 29. November war die letzte Präsensveranstaltung, bevor auch die Staatskanzlei Mainz wieder in den digitalen Corona-Trott fallen muss. Die Moderation übernahm Staatssekretärin Heike Raab.

Es waren viele sprudelnde Ideen von den unterschiedlichsten Schulformen dabei: Vom Gymnasium, über die Realschule bis hin zur BBS, war alles vertreten. Sogar eine Grundschule war in diesem Jahr dabei.

Da die Beiträge so schön und lebendig waren, fiel es uns als Jury (bestehend aus Vertreter:innen der Staatskanzlei, dem Bildungsministerium und mir für das Europahaus) sehr schwer die Preisträger:innen zu küren.

Deswegen wurde der 2. Preis geteilt: Die Schülerinnen des Hilda-Gymnasiums Koblenz überzeugten mit ihrem Comic. Sie zeigten, dass sie sich auf einer tieferen Ebene mit der EU auseinandersetzten und diesen wunderschönen komplexen und dennoch gut verständlichen Comic kreierten Auch die BBS Neustadt erhielt mit ihrem bunten Feuerwerk an Eindrücken und Visionen den 2. Preis. Den 3. Preis erhielt die Grundschule Göttschied. Die Kinder ließen ihrer Kreativität freien Lauf und malten ihre Zukunftsvisionen unbehindert durch „erwachsene“ Vorstellungen von Wahrscheinlichkeiten und Realität. Es war eine Freude die gesammelten Werke über Wolkenautos, Kutschen und Beamer zu sehen. So wunderschöne kreative Ideen, von denen ich mir wünsche, dass die Kinder, die sie jetzt gemalt haben, sie in Zukunft entwickeln und bauen. Der 1. Preis ging an die Friedrich-Karl-Ströher Realschule Plus Simmern: Mit ihrem Kurzfilm über eine Zeitreisende, die aus einer Zeit kommt, in der die EU zerfallen ist, sprechen die SuS ganz wesentliche Befürchtungen unserer Zeit an. Die Lösung, die die SuS der Realschule Plus Simmern anbieten, ist ebenso simpel, wie notwendig: Die Beteiligung eines jeden Individuums, ganz besonders der Jugend. Ich wünsche mir, dass ganz viele junge Menschen diesem Aufruf folgen und die Möglichkeiten, die ihnen zu Verfügung stehen, (wie bspw. Die sozialen Medien) dafür nutzen! Recherchiert! Informiert euch! Und dann gestaltet unser Europa von morgen!

 

Über diese Website sind die Gewinner-Beiträge anzusehen:

https://europa.rlp.de/de/europa-leben/europapreis/