Podiumsteilnehmer*innen

Dr. Katarina Barley
Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments

Juristin, Bundesministerin a. D.
Geboren am 19. November 1968 in Köln, zwei Kinder.

1987 Abitur am Gymnasium Rodenkirchen in Köln. Anschließend Studium der Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg, 1990 Austauschstudium an der Université Paris XI; 1993 Erste Juristische Staatsprüfung; 1993/95 wissenschaftl. Hilfskraft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; 1995 Referendardienst in Trier; 1998 Promotion. Rechtsanwältin in einer Hamburger Großkanzlei. 1999 Wissenschaftl. Dienst des Landtags Rheinland-Pfalz. 2001 Wissenschaftl. Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht. Elternzeit. 2003 deutsche Vertreterin im Haus der Großregion, Luxemburg; 2005 Richterin am Landgericht Trier und am Amtsgericht Wittlich; 2008/13 Referentin im Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Mainz.

Seit 1994 Mitglied der SPD, seit 2005 Mitglied des SPD-Kreisvorstands Trier-Saarburg, 2010/16 SPD-Kreisvorsitzende, 2015/17 Generalsekretärin der SPD. 2017-2019 Mitglied des Parteivorstands.

2013/19 Mitglied des Deutschen Bundestages; 2013/15 Justiziarin der SPD-Fraktion; 2014/15 Mitglied des Ältestenrates. 2017/18 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 2017/18 zudem kommissarische Leiterin des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. 2018/19 Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz.

Seit 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments. Seit 2019 Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments.

Dr. Stefanie Hubig,
Bildungsministerin

geb. 1968, verheiratet

seit 18. Mai 2016
Staatsministerin für Bildung, Rheinland-Pfalz
außerdem seit 1. Januar 2020 für die Dauer eines Jahres
Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK)

2014 – 2016
Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

2009 – 2014
Leiterin der Abteilung Strafrecht im Ministerium der Justiz und für Verbraucher-schutz, Rheinland-Pfalz (Mainz)

  • Fachaufsicht über die Staatsanwaltschaften des Landes Rheinland-Pfalz
  • Opfer- und Zeugenschutz
  • Materielles Strafrecht und Strafprozessrecht

 2008 – 2009
Referentin für Justiz in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz (Mainz)

  • Koordinierung der Justizangelegenheiten für die Regierung des Landes Rheinland-Pfalz
  • Verfassungsrecht

 2005 – 2008
Leiterin des Referats „Kabinett- und Parlamentsangelegenheiten, Grundsatzfragen des Gesetzgebungsprogramms, Planung und Koordinierung“ im Bundesministerium der Justiz

  • Koordination der gesetzgeberischen Initiativen und parlamentarischen Berichtspflichten des BMJV,
  • Vor- und Nachbereitung von Kabinettssitzungen
  • Vor- und Nachbereitungen der Sitzungen des Deutschen Bundestages

2000 – 2005
Stellvertretende Büroleiterin im Büro von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries

Referentin im Bundesministerium der Justiz im Büro von Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin

Referentin im Bundesministerium der Justiz in der Abteilung für Zivilrecht, Referat für Schuldrecht Allgemeiner Teil, Mietrecht

1996 – 2000
Richterin beim Landgericht Ingolstadt

  • Beisitzerin in einer allgemeinen Zivilkammer und einer Kammer für Jugendstrafsachen, Berufungen und Beschwerden

 Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt

  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, allgemeine Strafsachen, Vollstreckungsrecht

1995
Zweites Juristisches Staatsexamen

1989 – 1993
Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg, Erstes Staatsexamen

1988
Allgemeine Hochschulreife

Ehrenamtliche Tätigkeit
Opferschutz

Prof. Dr. em. Klaus Ziemer

geb. 1946 in Heidelberg

Studium in Geschichte, Politologie und Latein in Heidelberg, München und Paris.

1991-2011 Prof. für Politikwissenschaft an der Uni Trier

1998-2008 beurlaubt zur Leitung des Deutschen Historischen Instituts Warschau

1998-2018 auch Professor für Politikwissenschaft an der Kardinal Stefan Wyszyński-Universität Warschau

Forschungsschwerpunkte: Transformation in den postkommunistischen Staaten, deutsch-polnische Beziehungen seit dem Zweiten Weltkrieg, Geschichtspolitik.

Gerold Hofmann

Vorsitzender des Bundesnetzwerk Europaschule e. V.
bis 9/2020 Leiter des  Schiller-Gymnasiums Berlin

1988 – 1998: Lehrkraft (Deutsch, Mathe, Physik, Elektrotechnik, Sport); Darmstadt

1990 – dato: Vorstand „Jugend- und Familienhilfe“; Darmstadt

1994 – 1997: Koordinator im Bund-Länder-Modellversuch “Umweltbildung als Querschnittsaufgabe”, Darmstadt

1997 – 2005: Geschäftsführung und Projektleitung im Hessischen Kultusministerium (Europäische Projekte innerhalb des ESF, Youth, Comenius); Wiesbaden

2005 – 2010: Abteilungsleitung und Schulleitung in der Internationalen Deutschen Schule Brüssel

2010 – 2020: Schulleiter am Schiller-Gymnasium – Standort der Staatlichen Europaschule Berlin; Berlin

2013 -2017: Beirat zur Entfaltung der Europäischen Kommission bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie;  Berlin

2013 – dato: Vorstand und Vorsitz Bundes-Netzwerk Europaschule e. V. (Bornheim, Dessau, Berlin)